Die kontinuierliche Verbesserung von Qualität und Effizienz der Produktionsprozesse ist ein zentraler Faktor für die Performance eines Unternehmens und Grundstein jeder nachhaltigen Qualitätspolitik.
In diesem Seminar gewinnen Sie einen Überblick über spezielle Methoden zur Optimierung von Produktionsprozessen und zur Qualitätssicherung in der Prozessindustrie (chemische Industrie, Pharmazeutische Industrie, Lebensmittelindustrie). Dabei wird die gesamte Vorgehenslogik der Optimierung dargestellt, von der Auswahl lohnender Projekte, über den Einsatz spezieller Methoden zur Datengewinnung und -auswertung, bis hin zur praktischen Realisierung des Optimums im Produktionsprozess.
Sämtliche Personen, die die in der Prozessindustrie (chemische Industrie, Pharmazeutische Industrie, Lebensmittelindustrie) unmittelbar für die Qualität der Produktion verantwortlich sind und die geeignete Methoden zur Qualitätsverbesserung und -sicherung auswählen müssen, z. B.
- Technische GeschäftsführerInnen
- ProduktionsleiterInnen
- ProzessingenieurInnen und QualitätsmanagerInnen
- IngeneurInnen in Forschung und Entwicklung
- Grundlagen des Prozessmanagements
- Verständnis von Prozessschwankungen
- Grundkenntnisse in Statistik (Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit, Normalverteilung)
- oder Teilnahme an Kurs I
Projektauswahl (Zusammenfassung von Teil I)
- Zieldefinition
- Methoden zur Vorauswahl von möglichen Optimierungsprojekten
- Methoden zur Auswahl lohnender Projekte

Grundlegende Vorarbeiten (Zusammenfassung von Teil I)
- Meßmittelanalyse
- Wissenschaftliche Untersuchungen
- Bestimmung von Prozessstreuung und Prozessfenster

Optimierung im laufenden Betrieb
- Suchmethoden zur Annäherung an optimale Betriebspunkte
- Evolutionary Operation (EVOP)

Spezielle Methoden der Prozeßoptimierung
- Genetische Algorithmen
- Controller Performance Assessment

Realisierung des Optimums und Qualitätssicherung (Zusammenfassung von Teil I)
- Festlegung der optimalen Prozessparameter
- Aktualisierung der SPC
- Aktionspläne für Abweichungen
- Festlegen von statischen und dynamischen Prozesskenngrößen
- Schulung des Personals
- Sie wissen klare Ziele für Optimierungsprojekte zu setzen.
- Sie kennen Methoden um die Rentabilität der Projekte abzuschätzen und um lohnende Projekte auswählen.
- Sie verstehen die Vorgehenslogik zur Prozessoptimierung und können spezielle Methoden zur Modellbildung einsetzen.
- Sie wissen wie man die Optima in Ihrer Produktion realisiert.
Dipl.-Ing. Dr. Helmut Nechansky, MBA, Unternehmensberater