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27.10.2011

Vorbereitung auf den außerordentlichen Lehrabschluss „Sportadministration“

Vorbereitung auf den außerordentlichen Lehrabschluss „Sportadministration“

Seit seiner Einführung am 1. Juli 2006 haben einige junge Frauen und Männer den Lehrberuf „Sportadministrator/in“ abgeschlossen. Die immer komplexeren und umfangreicheren Rahmenbedingungen vor allem im gemeinnützigen Sportwesen führten, wie es die Wirtschaftskammer damals formulierte, zur Schaffung der vielseitigen Ausbildung. Nach Ende der Schulpflicht können sportinteressierte Jugendliche seither direkt in gewerblichen Sportbetrieben sowie in Vereinen und Verbänden ausgebildet werden. Aber auch für Sportler/innen, die ihre aktive Karriere beenden, war der neue Lehrberuf von Beginn an als Option vorgesehen.

Das BFI Wien bietet nun ab November erstmals die „Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung Sportadministration“ an. Menschen, die keine reguläre Berufsausbildung genossen haben, sollen damit auch in diesem Bereich eine Chance bekommen. Die Ausbildung läuft in Kooperation mit der ASKÖArbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich. Teilnahmevoraussetzung ist neben der Vollendung des 18. Lebensjahres der Nachweis einer zumindest eineinhalb Jahre dauernden einschlägigen Berufspraxis im administrativen unternehmerischen bzw. institutionellen Bereich. 

„Diese Zusammenarbeit mit der ASKÖ freut mich insbesondere deshalb, weil sie eine inhaltliche Ergänzung unseres bereits sehr breiten Bildungsangebots darstellt“, sagt Mag. Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des BFIWien. Neben zahlreichen Kursen und Lehrgängen im Bereich Gesundheit und Pflege stelle die Kombination aus Sport und Verwaltung eine weitere Möglichkeit dar, sich in enger Zusammenarbeit mit anderen Menschen beruflich für die Gesellschaft zu engagieren. 

ASKÖ-Wien: Tolle Berufschancen, „sogar über den Sport hinaus“

„Das vielschichtige Praxiswissen aus unserer ASKÖ-Wien-Sportorganisation bietet jungen Menschen eine einmalige Chance. Nirgendwo sonst greifen derart viele Fachbereiche ineinander wie in der täglichen Arbeit im Sportverein oder -verband“, schildert Beate Schasching, Präsidentin der ASKÖ Wien, die gemachten Erfahrungen. „Bei der ASKÖ Wien haben wir mit jungen Menschen in der Ausbildung bereits beste Erfahrungen gemacht. Und umgekehrt haben die Auszubildenden in ihrem weiteren Lebensweg auf Basis dieser Ausbildung wirklich gute Berufsfelder gefunden. Teilweise sogar über den Sport hinaus.“ 

Erster Schritt zum Lehrabschluss ist die Absolvierung des betriebswirtschaftlichen Grundmoduls am BFI Wien, einer breit angelegten kaufmännischen Ausbildung. Diese umfasst die Teilbereiche Buchhaltung, Wirtschaftskunde, Schriftverkehr sowie kaufmännisches Rechnen, und bildet die Grundlage für das berufsspezifische Fachmodul im Bereich Sportmanagement. Dieses umfasst drei Teile, die über die ASKÖ vermittelt werden.

Der Bereich „Organisation“ widmet sich dem Aufbau und der Struktur des Österreichischen Sportwesens sowie den Themen Administration, Vereinsführung, Persönlichkeitsbildung, Veranstaltungen und dem Umgang mit Medien. „Recht und Finanzen“ setzt sich unter anderem mit Vereinsrecht, Haftungsrecht und Vertragsrecht auseinander. „Marketing“ schließlich bildet Trends in der Wirtschaft ab und führt in das Sport-Sponsoring sein. Die Vermittlung der facheinschlägigen Inhalte erfolgt in Kooperation mit ASVÖ Wien, ASKÖ Wien und Sportunion Wien über den BSO Sportmanager Basis Kurs.“

Am 8. November gibt es von 16.00 bis 17.30 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des BFIWien (Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien). Das betriebswirtschaftliche Grundmodul des BFI Wien startet am 28. November, das Fachmodul der ASKÖ Wien am 30. Jänner 2012.

 

Rückfragehinweis: 
Mag. Jan Weinrich, MBA
BFIWien, Pressesprecher
Tel: +43 1 811 78-10355
Mobil: +43 699 168 623 55
Mail: j.weinrich@bfi.wien

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