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16.05.2012

HAK des BFI Wien goes Europe

Den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales koordinierten Europatag nahmen auch die kaufmännischen Schulen des BFI Wien am 11. Mai zum Anlass, sich mit der Europäischen Union auseinanderzusetzen und ihre internationalen Projekte zu präsentieren.  

Wie auch in den vergangenen 11 Jahren war ein Gastredner eingeladen: Diesmal Mag. Paul Schmidt, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Finanziert von ÖNB, WKO, ÖGB, IV, AK Wien, Landwirtschaftskammer Österreich und Österreichischen Lotterien fördert die ÖGfE die EU-Informationspolitik in Österreich, analysiert aktuelle EU-Themen, betreibt Meinungsforschung zur Einstellung der ÖsterreicherInnen zur EU, bietet EU-Seminare und last but not least Diskussionsveranstaltungen an Schulen an.  

„Es geht uns um die kritische Auseinandersetzung mit der EU und die Anregung hinter die Schlagzeilen der Medienberichterstattung schauen zu können. Dazu laden wir auch immer wieder Erasmus-StudentInnen ein, in der Schule über ihre Erfahrungen im Ausland zu berichten“, so Schmidt. Wie die ÖsterreicherInnen zu Europa stehen, was sie spontan mit der EU assoziieren und sich für die Zukunft wünschen, dokumentierte ein Kurzfilm über eine Straßenbefragung. Es zeigten sich eine große Meinungsvielfalt, positive (z.B. Solidarität) wie negative (z.B. Arbeitsplatzangst) Gefühlsäußerungen sowie Kritik an der Informationspolitik. Letztendlich war 80 Prozent davon überzeugt von der EU profitieren zu können. „Vor allem die befragten Jugendlichen stehen zum EURO, sehen den sozialen Frieden und die Mobilitätschancen, wollen aber mehr Information und Diskussion. Generell muss man feststellen, dass die Zustimmung zur EU mit einer höheren Ausbildung steigt“, erklärte Schmidt.  

Die kaufmännischen Schulen des BFI Wien nehmen seit Jahren an EU-Projekten teil. Damit beweist die Fachrichtung Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung hohen Praxisbezug und effektive Vorbereitung auf internationale Wirtschaftszusammenhänge.  

Mit Workplacement im Rahmen des Leonardo-Programms machen die SchülerInnen Praktika in Unternehmen in Tschechien, Slowakei, Ungarn und neu in Bulgarien. Immer mehr Unternehmen bieten Plätze an, in der Slowakei z.B. unterstützt dieses Vorhaben die Handelskammer. Das Comenius-Projekt Entrepreneurship Education mit Dänemark und Deutschland wurde nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Entsprechend dem Leitbild der kaufmännischen Schulen ging es um unternehmerisches Denken und Handeln, umgesetzt in Businesspläne für kreative Unternehmensideen – und das alles in Englisch.

Auch mit Schulpartnerschaften schauen die SchülerInnen des BFI Wien über den eigenen Tellerrand hinaus. Wien meets Sophia: die Schulklassen nehmen an gemeinsamen Workshops  z.B. zum Thema Wirtschaftskrise teil, „erfinden“ Unternehmen im Kontext des Überlebenskampfes im Binnenmarkt und veranstalten natürlich auch Partys. Und: „Fremd ist der Fremde in der Fremde“ – der Besuch des Valentin-Museums war nur ein Programmpunkt der geschichtsträchtigen Studienreise mit einem bayrischen Schulpartner in München.  

Jürgen Gmelch, stellvertretender Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Europäischen Kommission (Vertretung in Österreich) überreichte die Zertifikate über die Teilnahme am Comenius Projekt Entrepreneurship Education Europe und war beeindruckt von der Vielzahl und Professionalität der Projekte der kaufm. Schulen des BFI Wien. „Ein großer Vorteil für die Schülerinnen und Schüler bei den zukünftigen Bewerbungen“.  

Der Schulleiter Mag. Fred Burda betonte, dass neben der fachlichen Qualifikation auch die Werte, Haltungen der EU wie Solidarität, soziales Handeln, Bildung, Umwelt etc. vermittelt werden – was in das Berufsleben weitergetragen werden sollte. Der Europatag habe sich mittlerweile in der Ausbildung etabliert, eine zusätzliche Möglichkeit, sich mit dem Schwerpunkt Europäische Wirtschaft und mit internationalen Perspektiven auseinander zu setzen. „Wer sich dafür interessiert, ist bei uns richtig. In der Handelsakademie gibt es noch Plätze, jetzt im zweiten Jahr wieder mit BKS als zweite lebende Fremdsprache. Damit reagieren wir auf den Bedarf des Arbeitsmarktes und auf Anfragen von SchülerIinnen und Eltern“, so Burda.  

Information – Beratung – Anmeldung:
W: www.schulenBFI.at
E: office@schulenBFI.at
T: 01-5879650-77

 

Rückfragehinweis: 
Mag. Jan Weinrich, MBA
BFI Wien, Pressesprecher
Tel: +43 1 811 78-10355
Mobil: +43 699 168 623 55
Mail: j.weinrich@BFI.wien

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