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20.02.2011

BFI Wien: Ganztagsschule HAS & HAK und BKS als 2. Fremdsprache

BFI Wien: Ganztagsschule HAS & HAK und BKS als 2. Fremdsprache

Seit einigen Jahren schon bieten die HAS und HAK des BFI Wien einige Klassen als Ganztagsschule an und zwar in der Form, dass Unterrichts- und Betreuungsteile nicht getrennt sondern in „verschränkter“  Abfolge und dadurch in einem pädagogisch sinnvollen Wechsel durchgeführt werden. Was heißt das? Sogenannte schwierige Fächer wie BWL, Rechnungswesen und Informationsmanagement sind über den Tag verteilt zwischen Sprachunterricht, Deutsch, Sport, Biologie, Lerntraining mit externen Role-Models (ehemalige Maturant/innen, Student/innen und Berufstätige) und Kreativworkshops. Das ist das Angebot für Schüler/innen, die möglichst viele ihrer schulischen Aufgaben direkt an der Schule begleitet  erledigen, aber auch gezielt zusätzliche anregende und herausfordernde Bildungsangebote in Anspruch nehmen möchten. Damit wird die Familie entlastet!  Und tatsächlich beweisen die Ganztagsklassen die besten Ergebnisse: deutlich mehr Schüler/innen schaffen es, in die weiterführenden Klassen aufzusteigen, wie z.B. ca. 85 % in die 2. HAS im Vergleich zu anderen Handelsschulen. Klassensprecherin Sabina H. plant später in einer Bank zu arbeiten und bestätigt die hohe Zufriedenheit, „weil man alles mit den Lehrer/innen besprechen kann und gut im Unterricht mitkommt“.

Zweite lebende Fremdsprache BKS Bosnisch/Kroatisch/Serbisch

Die HAK des BFI Wien bereitet für das Schuljahr 2011/12 die Führung von BKS neben Französisch und Italienisch  als zusätzliche zweite lebende Fremdsprache  vor. BKS wird in allen drei Sprachvarianten unterrichtet, die Gemeinsamkeiten stehen im Vordergrund, das Trennende wird integrativ überwunden, indem alle drei Sprachen zum Unterrichtsstoff aller Schüler/innen werden.
Nach Information der Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung Außenwirtschaft, haben österreichische Firmen  in den Ländern Bosnien/Kroatien/Serbien insgesamt 1.280 Niederlassungen. Die Investitionen Österreichs sind hier steigend, mit einer Zunahme an Wirtschaftstätigkeit vor allem im Bereich von Klein- und Mittelbetrieben ist zu rechnen, z.B. bei Banken, Versicherungen, Steuerberatung, Transport, Industrie und Handel. Wirtschaftliche und gute sprachliche Kenntnisse sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirtschaften in diesem Raum!

 „Führungskräfte, Leiter/innen von Personal-  und Marketingabteilungen leiden früher an Burn-out-Syndrom, wenn sie die Landessprachen  nicht sprechen. In Belgrad, Sarajevo und Zagreb gibt es äußerst positive Rückmeldungen von Österreicher/innen, die die Landessprache beherrschen,“ so Bozica Jovicin, Senior Consultant der Personalberatungsfirma Hill International für diesen Raum. Und: „Wichtig ist die Vernetzung der rein sprachlichen Fähigkeiten mit allgemeinem Wissen wie kulturelle, geographische, historische, soziale und volkswirtschaftliche Kenntnisse über die Länder.“

Die kaufmännischen Schulen des BFI Wien als Modell für ganzheitliche Bildung

„Dass derzeit die Schulen die öffentliche Debatte beherrschen, geht hoffentlich für die Schüler/innen gut aus. Die kaufmännischen Schulen des BFI Wien unternehmen seit 1980 alle Anstrengungen, um entsprechend den wachsenden Bedürfnissen der Schüler/innen und der Wirtschaft, Schule als Lebens- und Arbeitsraum so zu gestalten, dass Fachkompetenzen gleichermaßen wie Persönlichkeitsentwicklung, soziale und interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt werden können. Projektunterricht, Kooperationen mit nationalen und internationalen Unternehmen, Sprach- und Praxiswochen etc. sind wesentliche Bestandteile unserer Schulen. Die Ganztagsschule bietet hier die Chance, kompensierend zur familiären Situation individuell zu fördern, zum selbstständigen Lernen anzuregen, gezielt auf Prüfungen vorzubereiten und kulturell-kreativ tätig sein zu können,“ erklärt  Mag. Franz-Josef Lackinger, seit Jänner 2011 neuer Geschäftsführer des BFI Wien. Gerade kreatives, innovatives und selbstständiges  Denken und Handeln seien in der Wirtschaft immer mehr gefordert – wie auch Sprachkenntnisse neben dem obligaten Englisch. „Hier hat die Befragung unserer KMS-Partnerschulen ergeben, dass es ausreichend Interessent/innen für BKS gibt. Die Aufwertung dieser Sprache bedeutet auch eine aktive Antwort Österreichs auf die wirtschaftliche Entwicklung dieses Raumes. Wir wollen auf die vielfältigen Sprachen der Wiener Jugendlichen aufbauen,“ so Lackinger.  Es werden aber auch verstärkt Schüler/innen mit der Muttersprache Deutsch angesprochen, diese Sprachen im Hinblick auf den beruflichen Einsatz in österreichischen Nachbarländern zu erlernen.

www.schulenbfi.at

 

Rückfragehinweis: 
Mag. Jan Weinrich, MBA
BFI Wien, Pressesprecher
Tel: +43 1 811 78-10355
Mobil: +43 699 168 623 55
Mail: j.weinrich@bfi.wien

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