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09.09.2011

Literatur und Bildung - das war der Tag der offenen Tür

Literatur und Bildung - das war der Tag der offenen Tür

Das Erstlingswerk liege noch daheim in der Schublade, gestand Star-Autor Daniel Glattauer („Gut gegen Nordwind“, „Alle sieben Wellen“, „Darum“) am Donnerstag. Im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ war er am 8. September zu Gast beim BFI Wien, um aus seinen Büchern zu lesen und über das Thema Weiterbildung zu sprechen.
 
Über 200 Gäste waren zwischen 15 und 20 Uhr in die Räumlichkeiten der BFI Wien Akademie gekommen, um sich neben Informationen über die breite Aus- und Weiterbildungspalette des BFI Wien eine Antwort auf die Frage zu holen: Warum entscheidet sich ein erfolgreicher Schriftsteller mit Anfang 50 noch dafür, eine neue Fortbildung anzugehen?
 
Finanziell habe er es wohl nicht mehr nötig, sich neu zu orientieren, gestand Glattauer. Aber es sei ohnehin ungewiss, ob er jemals als Psychosozialer Lebens- und Sozialberater arbeiten werde. Das Masterstudium, das er gerade absolviert, sei mehr ein Ausgleich zum literarischen Erfolg. Eine Möglichkeit, wieder mehr bei sich selbst zu sein und nicht zu sehr abzuheben. 
Den anwesenden Bildungs- und Literaturinteressierten empfahl Glattauer, sich nicht allein daran zu orientieren, was am Arbeitsmarkt gerade gefragt ist. Bildung ist auch eine Herzenssache, und der Lernerfolg hänge nicht zuletzt davon ab, ob man sich für ein bestimmtes Thema ernsthaft interessiert. 


Das BFI Wien, das in seiner jetzigen Form als autonomer, gemeinnütziger Verein seit 5. Dezember 1990 besteht, „war stets darum bemüht, sein Programm für alle Altersgruppen offen zu halten“, erklärte die kaufmännische Geschäftsführerin Valerie Höllinger. „Mit unseren kaufmännischen Schulen, den überbetrieblichen Lehrausbildungen und dem Nachholen des Hauptschul- oder Lehrabschlusses sowie der Berufsreifeprüfung bieten wir die Basis für viele unterschiedliche berufliche und/oder akademische Karrieren.“

Höllinger verwies auch auf die FH des BFI Wien, „mit der wir seit 15 Jahren erfolgreich den tertiären Bildungssektor bedienen“. Erst zwei Tage davor hatte bei der Jubiläumsfeier Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle die wichtige Rolle der Fachhochschulen betont. Das Kursprogramm des BFI Wien, bietet ein reichhaltiges Angebot für jeden Bedarf. „Durchlässigkeit und der Zugang für alle sozialen Schichten waren uns immer ein Anliegen“, so die kaufmännische Geschäftsführerin, „und das spiegelt sich in unseren Produkten.“
Neben der Möglichkeit zur individuellen Bildungsberatung bot sich den Besucherinnen und Besuchern des BFI Wien auch die Gelegenheit, sich für Sprachkurse einstufen zu lassen. Die verschiedenen Informationsveranstaltungen zu Lehrgängen wie z.B. „Praxisorientiertes Projektmanagement“, „Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte“, „Integrierte Kommunikation“ und „Experte/in für Burnout- und Stressprävention“ waren bis auf den letzten Stuhl besetzt. 

Für bildungsinteressierte Eltern gab es ein spezielles Service: Die Pädagogin und bildende Künstlerin Heidi Homolka kümmerte sich um den Nachwuchs und bot den Kindern kreative Herausforderungen. Somit konnten sich auch alle Mütter und Väter einem entspannten Fachgespräch mit den Bildungsexpert/innen widmen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Lehrlinge der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung Hotel- und Gastgewerbe-Assistenz des BFI Wien

Bilder vom "Tag der offenen Tür beim BFI Wien.

 

Rückfragehinweis: 
Mag. Jan Weinrich, MBA
BFI Wien, Pressesprecher
Tel: +43 1 811 78-10355
Mobil: +43 699 168 623 55
Mail: j.weinrich@bfi.wien

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