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20.10.2017

5.000 FacharbeiterInnen in einem Vierteljahrhundert: Hundstorfer und AMS-Draxl danken dem Berufsausbildungszentrum des BFI Wien

5.000 FacharbeiterInnen in einem Vierteljahrhundert: Hundstorfer und AMS-Draxl danken dem Berufsausbildungszentrum des BFI Wien

"Ich gehe davon aus, dass das hohe Niveau der Ausbildungen halten wird", stellte Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer am Montagvormittag im Rahmen des Festakts "25 Jahre Berufsausbildungszentrum (BAZ) des BFI Wien" fest. Das BAZ werde, genauso wie weitere Maßnahmen zur Aktivierung der Arbeitsmarktpolitik wie die überbetrieblichen Berufsausbildungen des BFI Wien und die vom BAZ als Hauptträger (mit den Kooperationspartnern Wifi Wien und ipcenter.at) geführte "Produktionsschule Wien", auch in Zukunft dringend gebraucht. So drückte Hundstorfer einerseits Dank für die Leistungen des vergangenen Vierteljahrhunderts aus, versprach politische Rückendeckung und blickte zuversichtlich in die Zukunft der FacharbeiterInnen-Intensivausbildung (FAI) als Hauptschwerpunkt des BAZ.

Mehr als 5.000 AbsolventInnen haben die FAI seit 1987 durchlaufen. Wie auch die Produktionsschule, die als Projekt der Berufsorientierung für Jugendliche zusätzlich durch den waff finanziert ist, wird die FAI aus Mitteln des AMS finanziert. Diese "Lehre im Schnellverfahren" ist ab Volljährigkeit zugänglich und endet mit dem herkömmlichen Lehrabschluss. Momentan bildet das BAZ fast 700 Männer und Frauen in 16 Berufen wie z.B. BauspenglerIn, MechatronikerIn, Sanitär- und KlimatechnikerIn oder MetallbearbeitungstechnikerIn aus. Zudem werden knapp 300 Personen in EDV-Kursen, NonStop-Schweißkursen, CNC-/CAD-Kursen und Grafikkursen und anderen Angeboten weitergebildet.

"Green Jobs": Energie- und Umwelttechnik im Aufstieg

Ein weiteres "Danke" sprach die Geschäftsführerin des AMS Wien, Petra Draxl, dem BAZ für die erfolgreiche Zusammenarbeit aus, und betonte dessen Bedeutung für AMS-Projekte wie etwa "New Skills". Dieses Programm orientiert sich ganz besonders an den Zukunfts-Bedürfnissen der Wirtschaft, und widmet sich u.a. Berufsausbildungen im Bereich Energie- und Umwelttechnik ("Green Jobs").

Neben dem Fachvortrag "Trends in der Erwerbsarbeit und Perspektiven beruflicher Bildung" von Jörg Flecker, Wissenschaftlicher Leiter der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), und der musikalischen Untermalung durch Akkordeonsolist Yevgenij Kobyakov wohnten die zahlreichen geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sozialpartnerschaft auch den Erinnerungen von BAZ-Leiter Willi Weiss sowie dem Geschäftsführer des BFI Wien, Franz-Josef Lackinger, bei. Weiss reflektierte die Entstehungsgeschichte des Berufsausbildungszentrums, während Lackinger "die heutige Anwesenheit vieler Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter" betonte. Er sah dies als deutlichen Beleg dafür, "dass die im vergangenen Vierteljahrhundert eingegangenen Kooperationen mit zahlreichen Unternehmen nicht nur für das BAZ als Qualifikationsgeber für Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer, sondern auch für die Dienstgeberseite eine Erfolgsgeschichte ist". Gerade die Innovationskraft des BAZ und seiner MitarbeiterInnen, die sich in der aktuellen Orientierung hin zu "Green Jobs" zeigt, ist für Lackinger ein Beleg, "dass die nächsten 25 Jahre bereits begonnen haben".

Umfassende Werkschau beim "Tag der offenen Tür"

Reges Interesse fanden die geladenen Festgäste darüber hinaus an der Werkschau des BAZ. Im Rahmen eines "Tag der offenen Tür" war auch die Öffentlichkeit zwischen 10 und 14 Uhr eingeladen, Berufsbilder kennen zu lernen und besondere Werkstücke zu betrachten - oder sogar selbst zu produzieren. Möglich war u.a. die Herstellung von Alu-Figuren, Schuhlöffeln, Jetons für Einkaufswagen oder Stuck-Modellen. Auch die Produktionsschule Wien hat sich in diesem Rahmen präsentiert.

 

Rückfragehinweis: 
Mag. Jan Weinrich, MBA
BFI Wien, Pressesprecher
Tel: +43 1 811 78-10355
Mobil: +43 699 168 623 55
Mail: j.weinrich@bfi.wien

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