Die Errichtung und der Betrieb von Schwimmbadanlagen sind mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden. Die Lebensdauer von Becken und technischen Anlagen in Bädern ist stark von der Qualität der Betriebsführung abhängig. Als Hygienebeauftragte/r achten Sie auf die erforderliche Sauberkeit, überwachen die Wasserqualität und sorgen für die Sicherheit der Badegäste.
Diese Anforderungen können nur durch qualifizierte MitarbeiterInnen erfüllt werden. Damit sind sowohl die Zufriedenheit der KundInnen als auch die Wertsicherung der Infrastruktur gewährleistet.
Mit diesem Kurzlehrgang, angepasst an die ÖNORM S1150:2013, erlangen Sie die notwendigen Kenntnisse für die verantwortungsvolle Aufgabe als Sauna- und BadewartIn für Kleinbecken sowie als Hygienebeauftragte/r gemäß § 14 Abs. 1 des Bäderhygienegesetzes. Kleinanlagen verfügen über Becken unter 130 m².
Personen, die als Sauna- und BadewartIn in Tourismuszentren, privaten oder öffentlichen Wellnessbereichen, Hotels, Fitnesseinrichtungen und Badeanlagen arbeiten möchten.
- Mindestalter 18 Jahre
- Kopie des Reisepasses
- Erste-Hilfe-Ausbildung (16 Stunden, nicht länger als 5 Jahre zurückliegend)
- Technische und chemisch-physikalische Grundlagen der Wasseraufbereitung
- Eigenschaften des Wassers
- Badeanlagen - Grundlagen
- Bäderhygiene und hygienische Betriebsführung
- Reinigung und Desinfektion
- Sauna und Nebenanlagen
- Rechtliche Grundlagen und Sicherheitsaspekte

- Sie verfügen über die notwendigen technischen und sicherheitstechnischen Kompetenzen, um in einer Badeanlage den reibungslosen Ablauf des Badebetriebs häufig alleinverantwortlich zu garantieren.
- Sie erwerben die Kenntnisse für die/den "Hygienebeauftragte/n" im Sinne des § 14 Abs. 1 des Bäderhygienegesetzes.
- Als Sauna- und BadewartIn steht Ihnen der Weg zum/zur BademeisterIn bzw. BetriebsleiterIn des Bades offen.

QUALIFIKATION:

- Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das BFI Wien-Zeugnis und dokumentieren dadurch offiziell Ihr Können.