Die Gefahren durch Feuer- und Heißarbeiten sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen werden in einer Reihe von Gesetzen und Verordnungen behandelt. Sie finden ihren Niederschlag vor allem in den Arbeitnehmerschutzbestimmungen, den Feuerpolizeigesetzen der Länder und in bestimmten Bundesverordnungen (AM-VO, VEXAT, VbF etc.).
In Betrieben mit Brandschutzorganen (Brandschutzbeauftragte, BrandschutzwartInnen, Brandschutzgruppen und Betriebsfeuerwehren) sind diese Fachkräfte bereits vor Beginn von Feuer- und Heißarbeiten in das Freigabeverfahren einzubinden - besonders dann, wenn diese Arbeiten durch Fremdfirmen durchgeführt werden.
In dieser Weiterbildung lernen Sie Gefährdungsbereiche und Gefahrenpotenziale durch Feuer- und Heißarbeiten sowie Schutzmaßnahmen und Freigabeverfahren kennen.
BrandschutzwartInnen und Brandschutzbeauftragte
Ausbildung Brandschutzwart/in (BSW) oder Brandschutzbeauftragte/r (BSB)
- Gefährdungsbereiche und Gefahrenpotential von Feuer- und Heißarbeiten
- Schutzmaßnahmen und Freigabeverfahren: Zielsetzung, Einteilungskriterien und Voraussetzungen für die Freigabe
- Maßnahmen vor, während und nach feuergefährlichen Arbeiten
- Verhalten im Brandfall
- Sie kennen Gefährdungsbereiche und Gefahrenpotenzial von Feuer- und Heißarbeiten.
- Sie können Schutzmaßnahmen vor, während und nach feuergefährlichen Arbeiten treffen.
- Sie sind in der Lage, im Brandfall die richtigen Maßnahmen zur Brandbekämpfung zu ergreifen.
- Sie können das Freigabeverfahren für Feuer- und Heißarbeiten ordnungsgemäß durchführen.

QUALIFIKATION:
Die Gültigkeit Ihrer Brandschutzausbildung wird um 5 Jahre verlängert.
Nach Abschluss können Sie die gültige Funktionseintragung in den Brandschutzpass vornehmen lassen.
Sicherheitstechnik Brandstetter & Dornhackl