Es existiert eine große Bandbreite an Literatur, die sich mit dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen sowie ihren Unterschieden auseinandersetzt. Dabei verschwimmen oft die Grenzen zwischen Klischee, subjektiven Erfahrungswerten und belegbaren Fakten. Gegenseitige Wertschätzung im Umgang miteinander sowie Gleichstellung trotz individueller Unterschiede können jedoch nur gelebt werden, wenn die Interessen und Anliegen sowohl von Frauen als auch von Männern bei der Gestaltung betrieblicher Strukturen und Arbeitsprozesse sowie in der Kommunikation berücksichtigt werden. Im Rahmen des Seminars lernen Sie die Ideen und Strategien zur Chancengleichheit von Frauen und Männern kennen und können die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Geschlechter in Handlungen und Entscheidungen besser verstehen.
TrainerInnen, BeraterInnen, LehrerInnen, pädagogisches Personal, SozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von gemeinnützigen Vereinen, PersonalleiterInnen, PersonalentwicklerInnen, MitarbeiterInnen aus Personalabteilungen und Interessierte
- Definition des Begriffs Gender Mainstreaming und Abgrenzung zu Frauenförderung und Diversity Management
- Geschichte und Entwicklung von Gender Mainstreaming
- Sprachliche Gleichbehandlung
- Umsetzung in die Praxis anhand einiger Fallbeispiele
- Umsetzungsmöglichkeiten von Gender Mainstreaming in den einzelnen Berufsbereichen
- Reflexion der eigenen Geschlechterrolle und der Geschlechterrollen in der Gesellschaft
- Erfahrungsaustausch und Diskussion
Sie kennen Ursprung und Bedeutung von Gender Mainstreaming und wissen maßgebliche Aspekte dieses Gedankens in die Praxis umzusetzen.
Philipp Effenberger BSc., Gender-Trainer
Akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich: www.wba.or.at