Je nach Lebensabschnitt stehen andere Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele des Menschen im Vordergrund. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen sind ein wertvolles Potenzial, das für die Lern- und Führungskultur von Organisationen von weitreichender Bedeutung ist. Das implizite Wissen und die Erfahrung älterer MitarbeiterInnen rücken meist erst in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn sie nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen fehlen. Jüngere MitarbeiterInnen bringen aktuelles Wissen sowie hohe Veränderungsbereitschaft und -kompetenz in das Unternehmen ein. Lebenszyklusorientierte Personalpolitik erkennt und nutzt die Ressourcen der unterschiedlichen Lebensphasen.

In diesem Seminar lernen Sie Themen und Einstellungen der verschiedenen Lebensphasenmodelle kennen und erarbeiten Maßnahmen intergenerativen Lernens für die Bereiche Bildung, Führungskultur, Arbeitsgestaltung und Arbeitsfähigkeit.
- Generationenkompetenz: Ressourcen der unterschiedlichen Lebensphasen erkennen und nutzen
- Lebensphasenmodelle: psycho-physische, familiär-soziale und beruflich-professionelle Entwicklung
- Wertschätzung der Unterschiede: Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Lebensphasenspezifische Veränderung der inneren Bilder und Einstellungen
- Dialogfähigkeit zwischen den Generationen
- Kriterien für generationenkompetentes Handeln
- Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Führungskultur, Arbeitsgestaltung und Arbeitsfähigkeit
- Sie wissen, welchen Veränderungen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele im Verlauf der Lebensphasen unterliegen.
- Sie können die Ressourcen der unterschiedlichen Lebensphasen erkennen und nutzen.
- Sie können Maßnahmen für intergeneratives Lernen in Ihrem Unternehmen konzipieren und umsetzen.
Personalverantwortliche, HR-ManagerInnen und Führungskräfte
Dr. Renate Augusta, Organisations- und Personalentwicklerin