In unserem Leben ist das Thema Gewalt allgegenwärtig. Auch in unserem Arbeitsfeld stehen wir dem Phänomen Gewalt oft hilflos gegenüber. Die Konfrontation mit Gewalthandlungen, Kränkungen, Beleidigungen unter KlientInnen und Kursteilnehmenden oder auch gegenüber uns selbst ist für jeden von uns eine Herausforderung. Manchmal reicht es, seine Perspektive hinsichtlich eines Themas zu erweitern, um den eigenen Handlungsspielraum zu vergrößern.

In diesem Seminar nähern wir uns gemeinsam dem Thema Gewalt, damit Sie individuelle Handlungsstrategien entwickeln können, die Sie im Umgang mit "eigener" und "fremder" Gewalt unterstützen und gleichzeitig Ihre Präsenz im Arbeitsfeld stärken.

Wir setzen uns mit Eskalations- und Deeskalationsstrategien auseinander und beleuchten die Entstehungsgeschichte von gewalttätigem Verhalten. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit dem Gewaltkreislauf und Ihren Interventionsmöglichkeiten, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Ziel des Seminars ist, dass Sie nach der Teilnahme Ihren Handlungsspielraum erweitert haben und Sie sich im Umgang mit gewalttätigen KlientInnen sicherer fühlen.
- Eskalation und Deeskalation
- Handeln in Gewaltsituationen
- Umgang mit Kränkungen und Beleidigungen
- Hintergründe von gewalttätigem Verhalten
- Möglichkeiten der Gewaltprävention
- Arbeiten anhand praktischer Erfahrungen
- Sie kennen den Entstehungsprozess von Gewaltkreisläufen sowie Interventionsmöglichkeiten, um sie zu durchbrechen.
- Sie kennen Eskalations- und Deeskalationsstrategien und verfügen über einen erweiterten Handlungsspielraum im Umgang mit Gewalt.
- Sie entwickeln individuelle Handlungsstrategien für den Umgang mit Gewalt in Ihrem persönlichen (beruflichen) Alltag.
Alle Personen, die Gewalt konstruktiv und präventiv begegnen wollen, insbesondere
- Personen aus beratenden und sozialen Berufsfeldern, z. B. SozialarbeiterInnen, -begleiterInnen und -pädagogInnen, Lebens- und SozialberaterInnen
- Personen aus lehrenden Berufsfeldern, z. B. KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen, TrainerInnen
- Personen aus betreuenden und medizinischen Berufsfeldern, z. B. (Haus-)KrankenpflegerInnen, HeimbetreuerInnen, SanitäterInnen, medizinisches Personal
Clemens Heimberger, BA, Sozialpädagoge
Akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich (1 ECTS): www.wba.or.at | anrechenbar mit 1 ECTS beim wba-Zertifikat bzw. beim wba-Diplom.