Osteoporose - im Volksmund auch Knochenschwund genannt - bezeichnet eine Störung im Knochenstoffwechsel, durch die es zu einem Verlust an Knochenmasse kommt. Erhöhte Knochenbrüchigkeit und steigendes Frakturrisiko sind die Folgen. Nach Schätzungen der WHO (World Health Organization) könnte sich die Zahl der Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose bis zum Jahr 2040 verdoppeln. Da eine Diagnose oftmals erst nach einer Fraktur erfolgt, ist es umso wichtiger, einem breiten Publikum präventive Maßnahmen in entsprechenden Schulungsprogrammen näherzubringen.

Als AbsolventIn der Ausbildung entwickeln und leiten Sie diese Schulungsprogramme und leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärungs- und Präventionsarbeit.
PhysiotherapeutInnen, ÜbungsleiterInnen, Fitness- und GesundheitstrainerInnen, Angehörige von Pflegeberufen und HeimhelferInnen, TherapeutInnen, MasseurInnen, SeniorentrainerInnen, Wellnesspersonal in Hotels sowie interessierte Betroffene
- Mindestalter 18 Jahre
- Medizinisches und sportliches Grundwissen


- Epidemiologie
- Medizinische Grundkenntnisse zur Osteoporose
- Krankheitsverlauf, Risikofaktoren
- Lehrplanung und Vorbereitung
- Didaktik und Methodik
- Sport und Osteoporose
- Spezielle Osteoporosegymnastik in Theorie und Praxis
- Stundenbilder
- Sturzprävention
- Ernährung und Osteoporose
- Diese Ausbildung ermöglicht es Ihnen, Kurse, Vorträge, Workshops etc. zum Thema Osteoporoseprävention eigenverantwortlich durchzuführen. Ihre Leistungen können Sie sowohl freiberuflich in Sport- und Seniorenvereinen, Kneipp-Aktiv-Clubs, Kuranstalten, Krankenhäusern, Seniorenresidenzen, Fitnesscentern und Ähnlichem anbieten oder aber innerhalb eines entsprechenden, bereits bestehenden Anstellungsverhältnisses als Zusatzleistung anbieten.

Hannelore Kimeswenger-Heschl, M.Ed., Gesundheitspädagogin